HONIGWISSEN
ALLES ÜBER HONIG

 

Honig ist ein natursüßer Stoff, der von Bienen hergestellt wird, indem sie Nektar von Pflanzen oder Honigtau aufnehmen, mit körpereigenen Stoffen umwandeln, dehydrieren und in Waben des Bienenstockes einlagern.

Was ist Honigtau?

Eine von Blattläusen aus dem Pflanzensaft grüner Pflanzen und Nadeln gebildete zuckerhaltige Masse. Diese ist bei Bienen sowie Ameisen gleichermaßen beliebt!

Warum heißt Honig eigentlich Honig?

• Der süße Saft hat seinen Namen von seiner Farbe: Der indogermanische Begriff, von dem „Honig“ abstammt, bedeutet so viel, wie der „Goldfarbene“.
• Je nach Pflanzenangebot und Witterung gibt es eine Vielzahl von Honigsorten mit unterschiedlichem Geschmack und verschiedener Farbe.
• Nicht in jeder Region kann der Imker "sortenreinen" Honig anbieten, da die Ernte von Sortenhonigen nur in jenen Gebieten möglich ist, in denen die jeweiligen Trachtpflanzen in der Überzahl vorkommen.
• Tracht nennt der Imker das Angebot von Nektar und Honigtau, das den Bienen in ihrem Flugkreis (ca. 3 km) zur Verfügung steht.
• Je nach Region, Jahreszeit und Witterung gibt es eine Vielzahl von Honigsorten und eine nahezu unendliche Geschmacksvielfalt! 

 

FASZINIEREND!

„Für 1kg Honig, muss eine Biene den Nektar von mind. 3 Millionen Blüten sammeln und eine Flugstrecke zurücklegen, die einer sechsmaligen Erdumrundung entspricht!“

  • Eine Honigbiene kann zwischen Bienenstock und Nährpflanze bis zu 10 km zurücklegen.
  • Ein Drittel unserer Nahrung gäbe es nicht ohne Bienen.
  • In ihrem 4- bis 5-wöchigem Leben produziert eine Biene einen Löffel Honig.
  • Ein Bienenvolk kann in einem Sommer rund 300 kg Honig erzeugen.
  • Ca. 40 kg Honig davon kann der Imker ernten (der Rest wird von den Bienen verspeist).
  • Bienen kommunizieren Entfernung und Richtung ihrer Futterquelle mit einem Tanz.

WIE ENTSTEHT HONIG EIGENTLICH?

Ca. 60 mg von den süßen Säften (Nektar oder Honigtau)kann eine Biene mit nach Hause tragen. Beim nach Hause Flug werden den gesammelten Säften bereits körpereigene Stoffen des Insekts zugefügt. Wenn die Sammelbiene am Bienenstock ankommt, übergibt sie den Saft über ihren Rüssel an eine Stockbiene, die die Flüssigkeit tiefer in den Stock trägt und wiederum weitergibt. Dabei wird der Nektar einerseits mit den bieneneigenen Stoffen angereichert und verliert gleichzeitig Wasser. So wird der Saft haltbarer gemacht. Nach weiteren Übergaben von Biene zu Biene und Anreicherung weiterer Enzyme und Aminosäuren wird der süße Saft nach und nach zu der zähen Flüssigkeit, die wir als Honig bezeichnen.

HONIG GEGEN HAUTUNREINHEITEN

Das Beste und auch am einfachsten einzusetzende Bienenprodukt gegen Hautunreinheiten ist Honig. Es ist schon seit Zeiten Cleopatras ein bewährtes Mittel für die Schönheit. Honig entfaltet seine Wirkung aufgrund seiner entzündungshemmenden, antibiotischen Eigenschaften und wirkt deshalb so gut gegen Hautunreinheiten. Zusätzlich macht er die Haut geschmeidig und zart.

 

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HONIGREZEPTE GEGEN
HAUTUNREINHEITEN

HONIG HILF BEI HALSSCHMERZEN UND WUNDEN

Honig-Gesichtswasser

Zutaten:
1 EL Honig, am besten Blütenhonig
1 EL Zitronensaft
150 ml destilliertes Wasser oder aber auch Rosenhydrolat das zusätzlich beruhigend wirkt.

Die vermischten Zutaten in einer Sprühflasche aufbewahren. Das Gesicht morgens und abends besprühen.
TIPP: Wenn das Gesichtswasser im Kühlschrank gelagert wird, hält es länger!

CREME gegen Hautunreinheiten

Zutaten:
10ml Sanddorn Öl oder Kamillenöl
15 g Heilerde
20-30 Tropfen Propolislösung
5 Tropfen Minzöl

Alle Zutaten gut verrühren und direkt auf betroffene Stellen auftragen. Einige Minuten belassen und anschließend Haut reinigen und pflegen 

 

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